Teleradiologie
Referenzen
Teleradiologie für Johns Hopkins Aramco Healthcare
Saudi Aramco ist eines der weltweit führenden integrierten Energie- und Chemieunternehmen mit Hauptsitz in Saudi-Arabien. Das Unternehmen firmiert seit 1988 unter diesem Namen, seine Geschichte reicht jedoch bis ins Jahr 1933 zurück. Heute beschäftigt das Unternehmen weltweit 70.000 Mitarbeiter und ist in der Förderung, Verarbeitung und dem Export von Öl und Gas tätig.
Mit vereinten Kräften für echten Mehrwert
Im Jahr 2013 ging die Ölfördergruppe eine Partnerschaft mit der Johns Hopkins University (JHU) ein – einer der führenden privaten Universitäten der Vereinigten Staaten von Amerika. Die 1876 gegründete renommierte Universität verbindet Forschung und Lehre, insbesondere in den Bereichen Medizin und Gesundheitswissenschaften, und bietet ebenfalls medizinische Dienstleistungen an. Der Zweck des Zusammenschlusses zur Johns Hopkins Aramco Healthcare (JHAH) bestand darin, einen Gesundheitsdienst für Mitarbeiter von Saudi Aramco und ihre Familien einzurichten.
Gesucht: Zuverlässige Teleradiologie-Lösung
Mitte 2022 begab sich JHAH auf die Suche nach einem neuen, zuverlässigen Anbieter für Teleradiologie. Die Herausforderung: Die gesuchte Teleradiologie-Lösung musste so tief wie eine hauseigene Lösung in das System integriert sein, einschließlich einer tiefen Workflow-Integration mit den Krankenhausinformationssystemen EPIC und HIS. Johns Hopkins richtet sich nach den weltweit höchsten Standards für Datensicherheit, Verfügbarkeit und Kontinuität und entwickelte auf dieser Grundlage ein Teleradiologiekonzept, welches der zukünftige Partner unterstützen sollte. Allerdings konnten mehrere lokale Anbieter dies nicht umsetzen.
Bei Vision Horizons Medical (VH) aus Jeddah wurde man jedoch fündig. Das MedTech-Unternehmen bietet seit mehr als 10 Jahren Teleradiologie-Dienstleistungen an und hat sich als renommierter und dynamischer Teleradiologie-Anbieter in Saudi-Arabien etabliert.
Implementierung
JHAH verwendet das weltweit führende Krankenhausinformationssystem EPIC. Aufträge für radiologische Dienstleistungen werden in EPIC eingegeben, als gäbe es eine interne Radiologieabteilung. Die Daten werden jedoch nicht intern an die Radiologie übertragen, sondern über eine VPN-Verbindung an die Cloud in einem Rechenzentrum in Saudi-Arabien.
Hier ist das webbasierte Bildarchivierungs- und Kommunikationssystem (PACS) iQ-4CLOUD von PLUM Medical Solutions gemäß den lokalen Vorschriften installiert. Nachdem die Untersuchungen durchgeführt wurden, werden sie automatisch und inklusive der kompletten Fallhistorie an das Rechenzentrum übertragen. Die Radiologen von Vision Horizons greifen über iQ-4CLOUD auf die Untersuchungen zu und übernehmen die strukturierte Befundung.
Je nach Diagnose senden die Radiologen Schlüsselwörter/Trigger, die im Teleradiologiekonzept festgelegt sind von iQ-4CLOUD an Johns Hopkins EPIC (z.B. dringend, Weiterbehandlung/Tumorbefunde/andere kritische Befunde). EPIC plant dann automatisch alle Folgetermine, um sicherzustellen, dass keine kritischen Befunde übersehen werden.
Ein derart umfassender Ansatz mit einer tiefen Integration in ein Krankenhausinformationssystem ist für eine Teleradiologielösung ungewöhnlich. Er entspricht dem Standard, der von den weltweit besten radiologischen Abteilungen in Krankenhäusern verwendet wird.
Von dieser Installation profitieren beide Seiten: Johns Hopkins Aramco Healthcare kann seine radiologische Diagnosequalität verbessern, d. h. schnell hochwertige Diagnosen für eine bessere Patientenversorgung erstellen, und Vision Horizons Medical ist stolz darauf, diese Dienstleistungen in Zusammenarbeit anbieten zu können.
Johns Hopkins Aramco Healthcare: https://www.jhah.com/
Vision Horizons Medical: https://www.visionhorizonsmedical.com/