Strahlentherapie
Referenzen
Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München (TUM), Deutschland
Die meisten Patientinnen und Patienten, die in der Radioonkologie und Strahlentherapie behandelt werden, bringen eine Vielzahl an Voruntersuchungen mit. Die sind für die Therapieplanung erforderlich. Ergänzt werden diese durch weitere Untersuchungen im Rahmen der therapiebegleitenden Kontrollen zwischen den einzelnen Bestrahlungssitzungen. Alle Untersuchungen müssen zudem 30 Jahre archiviert werden, da mögliche Spätfolgen der Strahlentherapie erst langfristig auftreten können.
Die Folge sind kaum vorstellbare Datenmengen durch die gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungspflicht. Das wirft eine zentrale Frage auf: Wie lassen sich Daten, die vor 30 Jahren gespeichert wurden, heute noch auslesen? Daten über einen langen Zeitraum in einem einheitlichen und lesbaren Format zu bewahren, ist keine einfache Aufgabe. Dies ist nur möglich in einem neutralen Format.
Gesucht wird ein PACS mit zuverlässigem Langzeitarchiv
Aufgrund der Herausforderungen der Langzeitarchivierung und der Tatsache, dass das bisherige Picture Archiving and Communication System (PACS) für die enormen Datenmengen zu langsam geworden war, wandte sich die Technische Universität München (TUM) an IMAGE Information Systems und entschied sich für ein entsprechendes Produkt.
Kontinuierliche Hintergrundprüfungen durch iQ-WEB erkennen mögliche Inkonsistenzen wie Bilder, denen kein Datenbankeintrag zugeordnet ist. Dies ist ein entscheidender Beitrag zur Qualitätssicherung bei der Verwaltung medizinischer Bilddaten.
Strahlentherapie Bonn-Rhein-Sieg, Deutschland
Vom optimierten CD-Management zur PACS-Komplettlösung
Mitte 2020 nahm die medizinische Leitung der Einrichtung Kontakt zu IMAGE Information Systems auf, mit dem Ziel das bestehende CD-Managementsystem zu optimieren. Viele Patientinnen und Patienten bringen CDs von überweisenden Ärzt:innen mit. Das Einlesen dieser Datenträger zur Therapieplanung war sehr zeitaufwendig.
Um den gesamten Workflow effizienter zu gestalten, entschied sich die Strahlentherapie Bonn-Rhein-Sieg für die Implementierung eines vollständigen PACS-Systems, mit iQ-WEB als Archiv, sowie den Zero-Footprint-Viewern iQ-4VIEW und Advanced Viewing Solution.
Ein weiteres zentrales Werkzeug ist der DICOMReader, mit dem sich sämtliche Bilddaten von CDs/DVDs importieren und die DICOM-Datenqualität für das Strahlentherapie-Planungssystem Varian Eclipse normieren lassen. An jedem Standort stehen zwei DICOMReader zur Verfügung, wo durch gleichzeitiges Einlesen mehrerer Patientendatenträger der Workflow erheblich beschleunigt wird.
Ergänzt wird das System zusätzlich durch die Webanwendung iQ-WEB UPLOADER und das iQ-WEB WADO Modul für den direkten elektronischen Bilddatenaustausch mit externen Ärzt:innen und Kliniken. So lassen sich CT- und MRT-Daten bequem und schnell von jedem internetfähigen Gerät hochladen. Die WADO-Schnittstelle ermöglicht das Erstellen von Bild-Links, die per E-Mail verschickt werden können, ein großer Vorteil bei Nachsorgeuntersuchungen.
Für die Archivierung von Gerätedaten der Strahlentherapie kann außerdem das automatisch im Hintergrund laufende Migrations-Tool von Varian genutzt werden, um diese in iQ-WEB langfristig zu speichern.
Zum Schutz vor Cyberangriffen hat IMAGE umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. Ein Proxy-Server wurde in der DMZ (Demilitarisierte Zone) installiert, zwischen internem Netzwerk und externem Zugriff. Das PACS im Intranet ist nicht mit dem Internet verbunden, und der Zugriff ist auf IP-Adressen aus Deutschland beschränkt.
Bilddokumente in der Strahlentherapie müssen gemäß gesetzlicher Vorgaben 30 Jahre lang aufbewahrt werden, iQ-WEB erfüllt diese Anforderungen an eine revisionssichere Langzeitarchivierung.
Fazit: Ärzt:innen und IT-Verantwortliche der Strahlentherapie Bonn-Rhein-Sieg sind mit der Lösung von IMAGE rundum zufrieden.