Krankenhäuser
Referenzen
Städtisches Krankenhaus Tschernihiw, Ukraine
Die historische Stadt Tschernihiw im Norden der Ukraine verfügt über zwei hochklassige staatliche Krankenhäuser: das Städtische Krankenhaus Nr. 2 und das nahe gelegene Krankenhaus Nr. 3.
Das Städtische Krankenhaus Nr. 2 in Tschernihiw wurde 1992 eröffnet und verfügt über 535 Betten. In seinen 15 klinischen Abteilungen werden jährlich rund 17.000 Patientinnen und Patienten behandelt, während die ambulante Abteilung täglich etwa 1.000 Besuche verzeichnet. Das medizinische Personal ist für seine besondere Fachkompetenz bei der Behandlung komplexer Fälle aus Tschernihiw und der umliegenden Region bekannt. Jährlich werden hier etwa 7.500 chirurgische Eingriffe durchgeführt. Insgesamt sind 226 Ärztinnen und Ärzte, darunter zwei Radiologen, in dieser Einrichtung tätig.
Das Städtische Krankenhaus Nr. 3 in Tschernihiw wurde ursprünglich im Jahr 1983 als medizinisch-sanitäre Einrichtung gegründet und trägt seit Mitte der 1990er Jahre seinen heutigen Namen. Es verfügt über die einzige allgemeine Rehabilitationsabteilung in der Region und beschäftigt 540 Mitarbeitende, darunter 83 Ärztinnen und Ärzte.
Ein hochmodernes PACS
Beide Krankenhäuser arbeiteten lange ohne moderne Lösungen zur Anzeige und Übertragung von DICOM-Daten. Um die Bilddaten effizient zu verwalten, entschieden sie sich für die Einführung eines hochmodernen PACS und starteten ein öffentliches Ausschreibungsverfahren.
Wichtig war dabei, dass auch die Außenstellen mit eigener Diagnosetechnik eingebunden werden konnten. Alle Untersuchungen sollten zentral gespeichert und standortübergreifend auf professionellen Radiologie-Workstations abrufbar sein. Der lokale IMAGE-Partner MEDSTAR überzeugte mit seinem Angebot und erhielt im November 2019 den Zuschlag.
Warum iQ-SYSTEM PACS?
Neben der Erfahrung eines globalen Anbieters überzeugten vor allem der faire Preis und die zukünftige Erweiterbarkeit des Systems. Weitere wichtige Kriterien waren die Verfügbarkeit von Thin- und Thick-Client-Viewern für den Fernzugriff und die Vor-Ort-Diagnostik, die einfache Weitergabe von Untersuchungen zur Konsultation sowie die Anbindung an das lokale Krankenhausinformationssystem (KIS).
MEDSTAR installierte das lang erwartete PACS im Dezember 2019. Bereits einen Monat später ging das System in Betrieb. Zunächst wurden je sechs AETs pro Krankenhaus angebunden, mit genügend Spielraum für zukünftige Erweiterungen, ohne dass ein größeres PACS erworben werden muss.
Die Radiolog:innen arbeiten seither erfolgreich mit der Befundungsstation iQ-VIEW vor Ort und iQ-4VIEW für den Fernzugriff. Über das neue WADO-Interface können Untersuchungen direkt aus dem KIS abgerufen und schnell ausgewertet werden – ein Gewinn für einen effizienten Behandlungsprozess.
Derzeit laufen Gespräche zur Erweiterung des Systems mit dem iQ-WEB UPLOADER, um Patientendaten sicher über eine benutzerfreundliche Website hochladen zu können.
Projekt-Konfiguration
Städt. Krankenhaus Tschernihiw Nr. 2
- iQ-WEBX 10 – PACS für 10 AE-Titel
- WADO-Schnittstelle von iQ-WEB – Bildzugriff aus jedem Informationssystem
- iQ-4VIEW 20 – Diagnostischer Zero-Footprint-Viewer für 20 gleichzeitige Benutzer
- iQ-VIEW PRO – Diagnostische Betrachtungsstation
Städt. Krankenhaus Tschernihiw Nr. 3
- iQ-WEBX 10 – PACS für 10 AE-Titel
- WADO-Schnittstelle von iQ-WEB – Bildzugriff aus jedem Informationssystem
- iQ-4VIEW 15 – Diagnostischer Zero-Footprint-Viewer für 20 gleichzeitige Benutzer
- iQ-VIEW PRO – Diagnostische Betrachtungsstation
PACS-Lösung für das Multidisziplinäre Krankenhaus in Nordkasachstan
Das Nordkasachische Regionale Multidisziplinäre Krankenhaus verfolgt das Ziel, der Bevölkerung der Region eine hochwertige, fachübergreifende medizinische Versorgung zu bieten. Mit insgesamt 25 Einrichtungen ist es der größte Anbieter diagnostischer Bildgebung in Nordkasachstan. Zur Gruppe gehören unter anderem das Regionale Onkologische Zentrum, vier städtische Polikliniken sowie 13 entlegene Krankenhäuser.
Um dieses Ziel zu erreichen, musste die IT-Infrastruktur modernisiert und eine zentrale Speicherlösung für Bilddaten eingeführt werden. Eine regionale PACS-Lösung war gefragt. Vor Beginn der Zusammenarbeit mit IMAGE Information Systems und dem lokalen Vertriebspartner TND LLP KZ im Jahr 2019 sah sich das Krankenhaus mit mehreren Herausforderungen konfrontiert. Darunter medizinisch untragbare Wartezeiten für Patient:innen und umständliche Arbeitsabläufe für das Personal.
Herausforderungen vor der PACS-Einführung
Vor der Einführung eines PACS-Systems speicherten viele Einrichtungen ihre Bilddaten direkt auf den Workstations der medizinischen Geräte, bis diese überlastet waren.
Lange Wartezeiten bis zur Diagnose
Wichtige Mammographie-Screenings wurden auf Film gedruckt und nur einmal im Monat zur Zweitmeinung ins Onkologische Zentrum transportiert. So dauerte eine Diagnose bis zu zwei Monate.
Unterschiedliche KIS in der Region
Der parallele Einsatz zweier Krankenhausinformationssysteme (KIS) erschwerte die Abläufe durch doppelte Datenspeicherung und lange Suchzeiten.
Ziel war es daher, den klinischen Workflow auf regionaler Ebene mithilfe eines modernen PACS zu organisieren, für zeitgerechte und qualitativ hochwertige Datenverwaltung.
IMAGE Information Systems stellte gemeinsam mit TND LLP KZ eine umfassende Lösung bereit, bestehend aus:
- 1× iQ-WEBX unlimited
- 1× iQ-4VIEW unlimited
- 1× iQ-WORKLIST PREMIUM
- 1× iQ-WEBX WADO HL7
- 1× iQ-ROUTER PREMIUM
- 2× iQ-ROUTER PRO
- 22× iQ-ROUTER
- 3× iQ-VIEW PRO
- 22× iQ-VIEW
Die Implementierung dauerte drei Wochen. Zusätzlich wurden zwei KIS-Anbindungen realisiert, ein neuer Server im Rechenzentrum installiert und rund 300 iQ-WEB-Nutzer:innen geschult.
Dank dieser Maßnahmen können Einrichtungen der Region Nordkasachstan heute Bilddaten schnell auch von entlegenen Standorten abrufen. Alle Untersuchungen werden zentral archiviert, die Patient:innen lassen sich dynamisch überwachen, und sowohl die Leistung als auch die Sicherheit der Datenübertragung wurden deutlich verbessert.
US Fertility, USA
Leistungsspektrum von US Fertility:
- Fruchtbarkeitsdiagnostik:
Zur Abklärung von Unfruchtbarkeit führen die Zentren umfassende Untersuchungen durch, darunter Anamnese, körperliche Untersuchungen, Hormonanalysen und bildgebende Verfahren. - Assistierte Reproduktionstechnologien (ART):
USF-Zentren bieten modernste Verfahren wie In-vitro-Fertilisation (IVF), intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI), Präimplantationsdiagnostik (PGT), Eizellkonservierung und weitere Methoden zur Unterstützung bei der Empfängnis an. - Individuelle Fruchtbarkeitsbehandlungen:
Auf Grundlage der Diagnose wird ein persönlicher Behandlungsplan erstellt, etwa medikamentöse Ovulationsstimulation, intrauterine Insemination (IUI) oder weiterführende Verfahren wie IVF. -
Psychologische Betreuung und Unterstützung:
Der Umgang mit Unfruchtbarkeit ist oft emotional belastend. Viele USF-Zentren bieten daher professionelle Beratung und psychologische Begleitung an, um Patient:innen in dieser Lebensphase zu unterstützen. -
Eizell- und Samenspende:
Für Patient:innen mit bestimmten Fruchtbarkeitsproblemen kann eine Spende von Eizellen oder Spermien eine Option sein. USF begleitet und koordiniert diesen Prozess verantwortungsvoll. -
Leihmutterschaft:
Einige Zentren unterstützen auch bei der Organisation von Leihmutterschaft, wenn selbst keine Schwangerschaft ausgetragen werden kann. -
Fruchtbarkeitserhalt:
USF bietet Möglichkeiten zur Fruchtbarkeitserhaltung, z. B. für Personen, die sich einer medizinischen Behandlung unterziehen müssen oder ihre Familienplanung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben möchten. Dies umfasst das Einfrieren von Eizellen, Spermien oder Embryonen. -
Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit:
Viele Standorte engagieren sich aktiv in der Aufklärung zu Themen wie reproduktive Gesundheit, Familienplanung und den Optionen moderner Fruchtbarkeitsbehandlungen.
Ein skalierbares PACS
Wachstum des USF-Netzwerks stieß die Altsoftware an ihre Grenzen, sie war nicht mehr skalierbar und zunehmend instabil. USF suchte daher eine zuverlässige Lösung, die sich nahtlos in die bestehende Infrastruktur integrieren und die vorhandenen Daten problemlos übernehmen ließ.
Was einfach klingt, stellte sich als technisch anspruchsvoll heraus: Die meisten Untersuchungen finden zwischen 9 und 13 Uhr statt, währenddessen müssen automatisch JPEG-Bilder für das Informationssystem erzeugt und Messdaten extrahiert sowie weitergeleitet werden. Diese können automatisch vom PACS zum Informationssystem übertragen werden.
Mit iQ-SYSTEM PACS von IMAGE Information Systems fand USF eine skalierbare und stabile Lösung. Die Altdaten konnten reibungslos übernommen werden. Heute werden die Bilddaten aller Zentren zentral im Rechenzentrum gespeichert, auf zwei separaten Instanzen in einer hochverfügbaren Umgebung (HA). Das PACS arbeitet direkt mit der USF Oracle-Datenbank über ODBC zusammen, um eine nahtlose Integration zu gewährleisten.
Frank Caputo, Director of IT Services, zeigt sich zufrieden: „Die Datenmigration verlief an allen Standorten reibungslos – und endlich können wir mit einem System arbeiten, das nahezu 100 % Verfügbarkeit bietet.“
Zero-Footprint-PACS-Installation bei DHAMAN, Kuwait
Die Health Assurance Hospitals Company (DHAMAN) wurde 2015 mit dem Ziel gegründet, ein integriertes Gesundheitssystem auf Weltklasseniveau für zentrale Bevölkerungsgruppen in Kuwait aufzubauen und zu betreiben. DHAMAN ist die erste Public-Private-Partnership (PPP) im Gesundheitswesen des Nahen Ostens, einer Kooperation zwischen der kuwaitischen Regierung, der Bevölkerung und dem privaten Sektor im Rahmen des Entwicklungsplans „New Kuwait 2035“.
Das Unternehmen verfolgt den Aufbau eines umfassenden Gesundheitssystems mit einem Netzwerk aus Krankenhäusern und Primärversorgungszentren sowie passenden Versicherungslösungen, flächendeckend für ganz Kuwait. Dabei investiert DHAMAN konsequent in moderne Infrastruktur und setzt auf internationale Standards und bewährte medizinische Praxis, um Nachhaltigkeit und Qualität im Gesundheitswesen zu gewährleisten.
Ein hochmodernes PACS
90 % der Krankenhauspatient:innen durchlaufen innerhalb der ersten 24 Stunden nach ihrer Aufnahme bildgebende Verfahren. Die daraus resultierende Datenmenge erfordert eine leistungsstarke und effiziente Bilddatenverwaltung, für schnelle Diagnosen und eine zeitnahe Behandlung. Ein modernes PACS (Picture Archiving and Communication System) ist daher unverzichtbar.
DHAMAN verglich mehrere nationale und internationale Anbieter und entschied sich für das iQ-SYSTEM PACS von IMAGE Information Systems. Ausschlaggebend waren vor allem die Stabilität, Skalierbarkeit, Sicherheit und Robustheit der Lösung. IMAGE implementierte ein webbasiertes Zero-Footprint-PACS, das ohne lokale Installation auf jedem Betriebssystem und in jedem Browser funktioniert. Zudem wurde das System direkt in das Active Directory des Krankenhauses integriert, so können alle autorisierten Mitarbeitenden sicher und komfortabel auf das PACS zugreifen.
Mr. Hussain AlSayegh, Manager und Biomedizinischer Ingenieur bei DHAMAN, lobt besonders den umfassenden Service von IMAGE sowie die tiefe Integration in das Krankenhausinformationssystem (KIS). Diese sorgt für reibungslose Abläufe und eine nahtlose Kommunikation zwischen Radiologie und anderen Abteilungen. Für die Zukunft rechnet er mit einer schrittweisen Erweiterung des Systems parallel zum Wachstum des Gesundheitsnetzwerks.
European Health Center (ECZ) Otwock, Polen
Das European Health Center (ECZ) Otwock zählt zu den modernsten Krankenhäusern im Raum Warschau. Mit einer Kapazität von 120 Betten versorgt es rund 7.000 nationale und internationale Patient:innen jährlich. Der Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Krebserkrankungen, in den Fachbereichen Onkologie, Urologie, Kardiologie, Kardioonkologie, Gynäkologie, Chirurgie sowie Schmerztherapie bei onkologischen Erkrankungen.
Um präzise Diagnostik auf höchstem Niveau zu gewährleisten, wurde ECZ mit modernster bildgebender Technik ausgestattet, darunter:
- 3-Tesla Magnetresonanztomograph (MRT)
- 128-Schicht-Computertomograph (MSCT)
- Digitale Mammographie mit Tomosynthese
- Digitales Röntgen mit automatischer Bildzusammenführung (Auto Image Stitching)
- Hochmodernes Ultraschallgerät
- Diagnostiksysteme für die Kardiologie
Ein neues PACS
Je moderner die Bildgebung, desto größer das Datenvolumen. Für das European Health Center (ECZ) Otwock wurde die Datenmenge schließlich zu groß für das bestehende PACS, ein neues, leistungsfähigeres System musste her.
ECZ wandte sich an TIMKO, den lokalen Vertriebspartner von IMAGE Information Systems, der bereits radiologische Softwaredienste für das Krankenhaus bereitstellt. Neben einem neuen PACS wünschte sich ECZ folgende Workflow-Verbesserungen:
- Webbasierter Radiologie-Viewer
- Bildzugriff über mobile Endgeräte
- 3D-Radiologie-Arbeitsplatz
- Automatisches Brennen von Patienten-CDs/DVDs/Blu-Rays
- Verbesserter Upload externer DICOM-Daten
Das iQ-Produktportfolio von IMAGE kann alle diese Anforderungen erfüllen und den hohen Erwartungen des Krankenhauses gerecht werden. TIMKO empfahl deshalb folgende Komponenten:
iQ-WEB unlimited – PACS mit unbegrenzter Anzahl an AE-Titeln (hier: 46 AE-Titel)
iQ-WEB2GO – mobiler Bildzugriff über Android/iOS
iQ-4VIEW (5 User) – diagnostischer Zero-Footprint-Viewer für gleichzeitigen Zugriff von 5 Radiolog:innen
iQ-VIEW PRO 3D – Befundungsstation inkl. 3D-Nachverarbeitung
iQ-ROBOT PRO – automatisierter Medienbrenner (CD, DVD, Blu-Ray)
DICOMReader PRO – einfacher Import externer Patientendaten
Nach sorgfältiger Prüfung und dem Vergleich mit Lösungen anderer Hersteller entschied sich das ECZ für das iQ-System. Mariusz Rogaliński, Vertriebsleiter bei TIMKO, berichtet von einem sehr zufriedenen Kunden. Das neue PACS ist leistungsstark, zuverlässig,und liefert alles was die modernen Bildgebungssysteme des ECZ erfordern. Die Radiolog:innen nutzen iQ-4VIEW auch gerne für die Arbeit von zu Hause aus, und das Empfangspersonal freut sich über eine stabile Lösung für den DICOM-Upload. Besonders gut kam laut Herrn Rogalinski die iQ-VIEW PRO 3D-Workstation beim Chefarzt der Radiologie an.
Zukünftig soll das System weiter optimiert werden, durch eine engere Anbindung an das lokale KIS und die Ergänzung um einen webbasierten 3D-Viewer.
St. Joseph’s Hospital, Savannah, Georgia, USA
Das St. Joseph’s Hospital wurde ursprünglich 1875 von den Sisters of Mercy gegründet und hat sich zu einem Akutkrankenhaus mit 330 Betten entwickelt, das für seine Expertise in hochspezialisierten kardiovaskulären, neurologischen und orthopädischen Behandlungen bekannt ist. Es ist eines der ältesten kontinuierlich betriebenen Krankenhäuser in den Vereinigten Staaten und bildet zusammen mit dem Candler Hospital das größte Gesundheitssystem im Südosten Georgias und im Low Country von South Carolina.
In den letzten Jahren kam es im St. Joseph’s Hospital zu zwei unerwarteten Vorfällen, die zu erheblichen Ausfallzeiten der IT- und Patientendienste führten. Um solche Notfälle in Zukunft zu vermeiden, beschloss das Krankenhaus, über die üblichen Maßnahmen wie die Implementierung von Antivirenprogrammen und Firewalls hinauszugehen und eine Backup-Strategie auf die Beine zu stellen. Gesucht wurde eine einfache, robuste und kostengünstige Lösung, mit der das Krankenhaus seine medizinische Bildverarbeitung auch dann fortsetzen kann, wenn das zentrale IT-Netzwerk vorübergehend nicht verfügbar ist.
Ein sicheres Offline-PACS, bitte!
Gemeinsam mit IMAGE Information Systems hat das St. Joseph’s Hospital ein Backup-Konzept entwickelt. Dieses beinhaltet ein sicheres Offline-PACS, welches bei einem Ausfall der Haupt-IT betrieben werden kann. Wie funktioniert das? Neun Laptops sind jeweils mit iQ-VIEW ausgestattet und fungieren als Offline-Mini-PACS. Bei Bedarf können Radiologen die Laptops direkt an das Bildgebungsgerät, beispielsweise einen CT-Scanner, anschließen, um die entsprechenden Bilddaten herunterzuladen und auszuwerten. Die daraus resultierenden Befunde bleiben lokal auf dem Laptop in der Auswertungs- und Befundungssoftware iQ-VIEW gespeichert.
Sobald die IT-Dienste des Krankenhauses wieder funktionieren, werden die gespeicherten strukturierten Befunde als DICOM-strukturierte Befunde an einen Server gesendet und in HL7-Nachrichten umgewandelt. Diese werden dann an einen NUANCE Speech Server weitergeleitet, wo ein Abgleich stattfindet, d. h. bei einem IT-Ausfall werden den Patienten temporäre Patienten-IDs zugewiesen, die dann halbautomatisch den richtigen Patienten-IDs hinzugefügt werden. Die Befunde werden anschließend an das Krankenhausinformationssystem gesendet, wo sie auch in den Patientenakten erfasst werden.
Mit dieser Backup-Lösung ist das St. Joseph’s Hospital gut auf unerwartete Ereignisse in der Zukunft vorbereitet. Es kann sicher sein, dass es zu keinen Ausfallzeiten bei der Bildgebung oder Auswertung kommt, solange kein Stromausfall vorliegt.
Jeff Zehel, Executive Director of Imaging, ist zufrieden mit dem erfolgreichen Abschluss des Projekts, das innerhalb von anderthalb Jahren geplant und umgesetzt wurde.
„Wir verfügen nun über ein Mini-PACS, auf das wir uns verlassen können, wenn das System unerwartet ausfällt oder während geplanter Ausfallzeiten. Ein System, das den Betrieb aufrechterhält, ist für die Versorgung unserer Patienten und Ärzte von unschätzbarem Wert“, sagt er. „iQ-VIEW passt perfekt zu unseren Anforderungen. Es ist ein robustes System mit vielen der gleichen Funktionen wie unser vollwertiges PACS. Es ist relativ einfach zu bedienen und kann DICOM-Bilder aus unseren Modalitäten akzeptieren.“ Jeff fasst es so zusammen: „Es ist nicht einfach, ein gutes nicht-netzwerkbasiertes PACS zu finden, aber iQ-VIEW ist ein Gewinner.“