Bildgebungszentren
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IDIME, Kolumbien – Ein Vorreiter auf dem Weg zur digitalen Medizin
IDIME ist der führende Anbieter für diagnostische Bildgebung in Kolumbien und zählt zu den größten in ganz Lateinamerika. Mit derzeit über 70 Standorten im ganzen Land führt IDIME rund 2 Millionen bildgebende Untersuchungen pro Jahr durch. Gegründet 1989 in Bogotá, ursprünglich zur Bereitstellung von Tomografie- und MRT-Diensten für ein polyklinisches Zentrum, ist IDIME heute ein zentraler Bestandteil des kolumbianischen Gesundheitssystems.
Um ihre Dienstleistungen weiter auszubauen und das Unternehmen zukunftssicher aufzustellen, hat sich IDIME dazu entschieden, ihre PACS-Infrastruktur zu modernisieren. Aufgrund der fast zwei Jahrzehnte langen erfolgreichen Partnerschaft wandte sich das Unternehmen erneut an IMAGE, um dieses Projekt umzusetzen.
Schritt für Schritt in Richtung Digitalisierung
In der Radiologie ist eine reibungslose Kommunikation mit den zuweisenden Ärzten unerlässlich, sie sind die direkten Kunden bildgebender Einrichtungen. Mit diesem Ziel begann IDIME im Jahr 2003 die Zusammenarbeit mit IMAGE durch den Erwerb des ersten PACS-Systems. Das damals installierte iQ-SYSTEM PACS diente zunächst der digitalen Befundung von rund 50 Untersuchungen täglich sowie dem Ausdruck auf Papier, als Ergänzung zum Röntgenfilm. Später wurde der Filmeinsatz vollständig eingestellt.
Ab 2010 stellte IDIME Untersuchungsdaten zusätzlich auf CD/DVD bereit. Zehn Jahre später folgte die Einführung des digitalen PACS-Portals iQ-WEB PORTAL von IMAGE als weitere Austauschmöglichkeit. Laut Mike Spielberger, Chief of Radiology Informatics bei IDIME, ist das Ziel klar: Eine vollständig digitale Arbeitsweise mit elektronischer Einbindung aller Beteiligten, Patienten, Ärzte und Krankenkassen.
Ein zentraler Schritt auf diesem Weg ist das iQ-WEB PORTAL mit WADO-Funktion (Web Access to DICOM Objects). Patienten erhalten Zugangsdaten, um ihre Labor- und Radiologieergebnisse online in diagnostischer Qualität einzusehen, herunterzuladen oder auszudrucken. „Ein großer und wichtiger Schritt in Richtung Digitalisierung “, so Spielberger.
Seit Januar 2021 steht die digitale Neuausrichtung im Fokus von IDIME. Die vorhandene PACS-Software musste modernisiert werden, da veraltete IT-Strukturen und ein gestiegenes Untersuchungsvolumen, infolge wachsender Standortzahlen nun zunehmend Herausforderungen mit sich brachten.
Zu den PACS-Herausforderungen zählten:
- Fehlende Updates bei verschiedenen Geräten über viele Jahre
- Komplexer Datenverkehr
- Schwierigkeiten mit verwendeten Komprimierungsformaten
- Sicherheitsrisiken durch veraltete Hardware
Eine zeitgemäße PACS-Infrastruktur
Zur Bewältigung aktueller PACS-Herausforderungen hat sich IDIME für IMAGE als Partner zur Modernisierung und Erweiterung des PACS-Netzwerks entschieden. Geplant sind die Aktualisierung von 105 iQ-VIEW-Arbeitsstationen sowie die Integration von 11 neuen iQ-WEB-PACS-Servern in das bestehende Netzwerk aus 19 Servern, das 65 bildgebende Einrichtungen in Kolumbien unterstützt.
Ziele des Projekts:
- Austausch veralteter Server und Datenaktualisierung
- Schnellere Workflows
- Stabilisierung des Gesamtsystems
- Langfristige Speicherung von Untersuchungen (mehr als 6 Monate)
- Höhere Datensicherheit
Zukünftig wird IDIME über eine integrierte Lösung verfügen, in der Ärzte Leistungen anfordern und Daten digital mit Patienten und Versicherungen teilen können.
Die Updates sorgen für einen schnelleren, stabileren Ablauf, dank optimierter DICOM-Verarbeitung und besserer Anbindung an das eigens entwickelte RIS ATHENEA. Funktionen wie das Patientenportal verbessern zusätzlich die Kommunikation mit allen Beteiligten.
Die Server werden kurzfristig und vollständig remote installiert. Die Software-Updates der Arbeitsstationen erfolgen über zwei Jahre hinweg, ohne Unterbrechung des Betriebs.
Integration auf ganzer Linie - Radiologisches Zentrum am Kaufhof, Lübeck, Deutschland
RIS/PACS-Integration erwünscht und erfolgreich umgesetzt
Als das Radiologische Zentrum am Kaufhof im Dezember 2020 erstmals Kontakt mit IMAGE Information Systems aufnahm, suchte man nach einer zuverlässigen PACS-Lösung, die sich nahtlos in das bestehende GE Centricity RIS integrieren lässt. Bis dahin hatte das Zentrum die Freeware OsiriX genutzt, war jedoch zunehmend unzufrieden mit der getrennten Nutzung von RIS und PACS. Ziel war eine stabile, integrierte Lösung sowie die Möglichkeit, Patientendaten webbasiert bereitzustellen, etwa über QR-Codes oder den Upload früherer Untersuchungen.
Nach mehreren Vor-Ort-Terminen zwischen IMAGE, den Radiologen und dem IT-Dienstleister des Zentrums wurde eine passende Lösung gefunden: Im Juli 2021 erfolgte die Installation von iQ-WEB PACS sowie zweier iQ-VIEW PRO Befundungsstationen für die Vor-Ort-Diagnostik. Rund 96 TB PACS-Altdaten wurden erfolgreich von den OsiriX-Servern zu iQ-WEB migriert und das neue System vollständig ins RIS integriert.
Im zweiten Schritt wurde ein webbasiertes Portal eingerichtet, das die Kommunikation mit Zuweisern und Patienten deutlich vereinfacht. Bilder und Befunde können nun in voller diagnostischer Qualität per QR-Code oder Direktzugang geteilt und abgerufen werden.
Und das war noch nicht alles!
Was als kleines Integrationsprojekt begann, wurde im Laufe der Implementierungsarbeiten größer als erwartet. Es entstanden weitere Ideen, wie der Workflow weiter verbessert werden könnte. Um nicht nur Bilder im RIS öffnen zu können, sondern auch die entsprechenden Befunde, wurde die Lösung um den iQ-WEBX REPORT CONVERTER erweitert. Dieses iQ-WEB-Add-on ermöglicht die Konvertierung und Übertragung von DICOM-Strukturierten Befunden und HL7-Textberichten zwischen dem RIS und dem PACS-System.
Eine weitere Idee war, das vereinfachte Hochladen früherer Patientenuntersuchungen durch den Einsatz des iQ-WEB-UPLOADERS. Mit diesem können Patienten und überweisende Ärzte die DICOM-Daten bequem über eine benutzerfreundliche Website hochladen. Aufgrund der in Kraft getretenen neuen Dosierungsvorschriften wurde auch eine Lösung für das Strahlendosismanagement benötigt, diese konnte IMAGE ebenso bereitstellen.
Laut dem Feedback waren die Radiologen vom ersten Tag an von dem neuen DICOM-Viewer iQ-VIEW PRO begeistert. Es war nur wenig Schulung im Vorfeld erforderlich, und alle waren besonders zufrieden mit der Integration des PACS-Viewers in das RIS. Jetzt können Radiologen ihre Bilder direkt aus dem RIS öffnen. Das erspart ihnen etwa 50 bis 100 Mausklicks pro Tag. Mithilfe des neu implementierten Webportals für überweisende Ärzte und Patienten kann das Bildgebungszentrum seinen Kunden einen besseren Service bieten, ein Vorteil in diesem wettbewerbsintensiven Markt. Zudem gewährleistet die integrierte Dosismanagementlösung iQ-DOSE die Einhaltung der EU-Dosisvorschriften durch das Bildgebungszentrum.
Projektkonfiguration:
- iQ-WEB 20 – PACS für 20 AE-Titel
- iQ-4VIEW 20 – Diagnostischer Zero-Footprint-Viewer für 20 gleichzeitige Benutzer
- iQ-WEB UPLOADER – Upload-Portal für medizinische Bilder oder relevante Fotos und Dokumente
- iQ-WEBX REPORT CONVERTER – Einheitliche medizinische Befunde in allen Systemen
- iQ-WEBX WADO – Bildzugriff aus jedem Informationssystem
- iQ-VIEW PRO x 2 – Diagnostische Betrachtungsstation
- iQ-DOSE PRO 10 – Effizientes Dosismanagement
- iQ-MIGRATION – Einfache PACS-Datenmigration
NEURORAD.CH – Cloud-basiertes PACS in Zürich, Schweiz
Prof. Stephan Ulmer aus Zürich ist Neuroradiologe. Er gründete „neurorad.ch“ mit dem Ziel, die Grenzen der lokalen Bildgebung zu überwinden und weltweit hochwertige neuroradiologische Befundungen anzubieten.
Seine Lösung? Er nutzt iQ-4CLOUD in einer vollständig virtuellen Umgebung.
- Prof. Ulmer ist begeistert
- Prof. Ulmer ist zufrieden
„Was mir an iQ-4CLOUD vor allem gefällt, ist, dass ich mich weder um ein PACS und verschiedene Viewer an jedem Standort, an dem ich arbeite, noch um IT-Personal für Datenübertragung und Wartung kümmern muss. iQ-4CLOUD arbeitet schnell und zuverlässig. Mit der iQ-WEB-basierten Lösung kann ich entweder von meinem Arbeitsplatz im Büro aus oder von unterwegs auf Geschäftsreisen oder bei Besprechungen überall auf der Welt auf meine Daten zugreifen. Außerdem haben alle meine Kollegen in der Klinik Zugriff auf die Bilder ihrer Patienten, sodass wir Fälle jederzeit und überall besprechen können. Ich nenne das: Radiologische Boards und Homeoffice erweitert.“
Prof. Ulmer gehört auch zu den weltweit ersten Nutzern von iQ-WEB UPLOADER. Über die webbasierte Übertragung erhält er Untersuchungen zur Remotebefundung im Bereich der Neuroradiologie. Bildgebungszentren, Ärzte, Krankenhäuser und sogar Patienten, welche nicht in seinem iQ-4CLOUD-Netzwerk registriert sind, können Bildgebungen jeder Größe einfach hochladen, ohne dass eine lokale Client-Installation erforderlich ist.
„iQ-WEB UPLOADER ist ein sehr zuverlässiges Tool, mit dem mir jeder Bilder schicken kann. Einige Länder haben (teure) lokale Lösungen, aber der internationale Datentransfer bleibt ein Problem. Heute ist es nicht mehr nötig, CDs auf riskantem Wege per Post zu verschicken. Auch hier garantiert eine zuverlässige End-to-End-Verschlüsselung eine sichere Datenübertragung. Jetzt können meine Kollegen und ich Fälle und Bilder von Patienten aus dem Ausland besprechen, bevor diese zur weiteren Behandlung in ihr Heimatland oder ins Ausland zurückkehren. Es gibt keine Einschränkungen mehr.“

