Arztpraxen & Notfallambulanzen
Referenzen
Medizinisches Versorgungszentrum für Neurologie und Psychiatrie in Hennef, Deutschland
Datenmigration zu einem neuen PACS
Das MVZ für Neurologie und Psychiatrie mit eigener fachspezifischer Bildgebung (CT, später MRT und Ultraschall) praktizierte bereits in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre eine interne Form der digitalen Archivierung von Schnittbildern. Mithilfe einer Access-Datenbank, die mit Patientendaten und Pfadnamen der Untersuchungen gefüllt war, wurde der Datenbestand 2006/2007 von einem Dienstleister in eine DICOM-kompatible Lösung übertragen und dort gespeichert. Als die Garantiezeit für dieses System Ende 2021 erneut ablief, musste das medizinische Zentrum entscheiden, ob es die Software aktualisieren (einschließlich des dritten Hardware-Austauschs in Folge seit 2006/2007) oder das Archivierungssystem komplett umstellen wollte.
Die folgenden Überlegungen flossen in den Entscheidungsprozess ein:
- Ein bestehendes, großes DICOM-Archiv mit den Datensätzen von 25 Jahren (einschließlich ca. 220.000 Untersuchungen oder 32 Millionen alten Objekten)
- Die Abrufzeiten für den Vergleich großer Einzeluntersuchungen und Bestände wurden immer länger, was zu Wartezeiten führte, die langfristig weder aus Sicht des Arbeitsablaufs noch aus wirtschaftlicher Sicht tolerierbar waren.
- Der bisherige Dienstleister zeigte mangelndes Engagement hinsichtlich der zukünftigen Verbesserung der Abrufzeiten („es sollte danach besser sein, aber das kann weder garantiert noch im Voraus bewiesen werden“, erklärte der CTO des Anbieters).
Neue PACS-Möglichkeiten
Die Entscheidung fiel schließlich zugunsten einer neuen PACS-Lösung von IMAGE Information Systems. Das MVZ Hennef nutzt bereits seit 2007 den DICOM-Viewer iQ-VIEW von IMAGE sowie den DICOMReader und iQ-ROBOT. „Da die Geschäftsbeziehung stets angenehm und zuverlässig war, haben wir erneut den Kontakt zur Firma in Rostock aufgenommen, zumal sie in den letzten 15 Jahren weltweit zahlreiche PACS-Lösungen realisiert und umfangreiche Erfahrung mit Datenmigrationen gesammelt hat “, berichtet Dr. med. Klaus Krüger, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie am MVZ Hennef.
Im Winter 2021/2022 konnte das Team des MVZ im Rahmen einer Testinstallation das PACS-System iQ-WEB in einer virtualisierten Windows-Umgebung auf einem SSD-Datenspeicher über drei Monate hinweg erproben. Im Vergleich zur bisherigen Lösung überzeugte insbesondere die deutlich kürzere Ladezeit, auch bei großen Untersuchungsdaten.
Im Frühjahr 2022 wurde schließlich ein neuer virtualisierter Host-Rechner in das Praxisnetzwerk integriert, sorgfältig eingerichtet durch den lokalen IT-Dienstleister in Abstimmung mit IMAGE.
Nach der Installation von iQ-WEB auf zwei physisch getrennten SSD-Datenträgern des neuen Hosts begann die Migration der Altdaten mithilfe des Tools iQ-MIGRATION. Aufgrund des großen Datenvolumens nahm der Migrationsprozess insgesamt drei Wochen in Anspruch. Jede Untersuchung wurde dabei einzeln geprüft und erst nach Kontrolle in das neue Archivierungssystem übertragen. Dr. med. Klaus Krüger erklärt: „Dank der sehr intuitiven Benutzeroberfläche des Migrations-Tools konnten wir kleinere Programmstopps nach einer kurzen Einweisung eigenständig beheben und so längere Wartezeiten, vor allem an Wochenenden und Feiertagen vermeiden. In dieser Zeit stand uns das IMAGE-Team sogar am Wochenende für Rückfragen per Telefon, SMS oder E-Mail zur Verfügung, was allerdings nur selten nötig war. “
Am 31. März wurden die bildgebenden Modalitäten des Zentrums an die DICOM Modality Worklist von IMAGE (iQ-WORKLIST) angebunden, und am 1. April wurde das neue System offiziell in Betrieb genommen.
Erster Eindruck vom neuen PACS
Trotz der parallelen Migration der restlichen Altdaten in den ersten Betriebstagen bemerkte das Personal des MVZ keinerlei Leistungseinbußen. Selbst sehr umfangreiche Untersuchungen ließen sich in beeindruckend kurzer Zeit aufrufen, nicht zuletzt weil die Hardware-Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt waren.
Die endgültige Bereinigung der Altdaten sowie das Feintuning von iQ-WORKLIST für das Zurückschreiben der Daten in das Praxisinformationssystem nahmen noch ein paar Tage in Anspruch, liefen aber ebenfalls im Hintergrund. Laut Dr. med. Krüger funktionieren mittlerweile alle Komponenten einwandfrei und zur vollsten Zufriedenheit.
Der sechs Jahre alte bisherige PACS-Server wurde nicht außer Betrieb genommen, sondern als Backup-System neu konfiguriert. Dr. Krüger berichtet: „Dank der nahezu genial einfach aufgebauten Dateistruktur von iQ-WEB war auch das Einrichten der Backup-Funktionalitäten unkompliziert: Tägliche Sicherung von Datenbank und Systempartition über Acronis, tägliche Sicherung der DICOM-Daten per Robocopy als zeitgesteuerte Windows-Aufgabe. “ Sein Fazit:
„Ich möchte betonen, dass alle Arbeiten (mit Ausnahme der Hardware-Installation durch ein lokales Unternehmen) aus der Ferne durchgeführt wurden, wodurch kostspielige Reisezeiten eingespart werden konnten. Rückblickend kann ich diese Lösung jedem PACS-Anwender, der eine Systemumstellung in Betracht zieht oder durchführen muss, uneingeschränkt empfehlen. Ich rate allen, bei der Hardware nicht zu sparen!“
Chirurgische Praxis, Dr. Ray Wackerow, Malchin, Deutschland
Dr. Ray Wackerow ist Facharzt für Allgemeinchirurgie und betreibt eine eigene Praxis direkt am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Malchin, einer idyllischen Stadt im nordöstlichen Seengebiet Deutschlands. Für seine Arbeit kann er die Röntgen- und Durchleuchtungseinheit sowie die Operationssäle des örtlichen Krankenhauses nutzen.
Als er seine Praxis gründete (damals noch an einem anderen Standort), stand er vor der Herausforderung, ein PACS-System zu finden, das den überschaubaren funktionalen Anforderungen einer chirurgischen Einzelpraxis gerecht wird und gleichzeitig dem begrenzten Budgetrahmen entspricht. Die Wahl fiel auf iQ-SYSTEM PACS.
Neue Praxis, neue PACS-Anforderungen
Im folgenden Jahr zog Dr. Wackerow mit seiner Praxis dann direkt in das örtliche Krankenhaus um. Infolgedessen musste der PACS-Workflow an die neue Situation angepasst werden.
Dr. Wackerow benötigte nun ein PACS, welches sich nicht nur reibungslos in sein Praxismanagementsystem (T2MED) integrieren ließ, sondern auch eine gemeinsame Nutzung mit dem Krankenhaus ermöglichte. Dieses verwendete jedoch ein anderes Informationssystem und PACS in einem separaten Computernetzwerk. Aus Datenschutzgründen war es unerlässlich, getrennte Netzwerke für das Krankenhaus und die chirurgische Praxis zu haben.
Die Lösung
Um ein System zu schaffen, das sowohl mit den Informationssystemen von Dr. Wackerow als auch mit denen des Krankenhauses kompatibel ist und gleichzeitig alle Datenschutzgesetze einhält, stellte IMAGE Information Systems eine Lösung bereit, die aus iQ-SYSTEM PACS und iQ-ROUTER besteht.
Das neue PACS-System hat sich als stabil und zuverlässig erwiesen und läuft ohne Ausfallzeiten, während iQ-ROUTER für die Trennung der Netzwerke des Krankenhauses und der Praxis sorgt und automatisch überlappende Patienten-IDs aufteilt, um doppelte Nummern zu vermeiden.
Dank dieser Lösung konnte Dr. Wackerow die radiologischen Geräte mit dem Krankenhaus gemeinsam nutzen und dennoch die Datenschutzbestimmungen einhalten, da die Netzwerke und Daten getrennt waren. Er konnte außerdem von erheblichen Kosteneinsparungen profitieren, da er nicht in eigene Röntgengeräte investieren musste.
Dr. Wackerow zufolge konnte das IMAGE-Team erneut seine Kompetenz unter Beweis stellen, als es darum ging, eine Verbindung zwischen dem Praxis- und dem Radiologienetzwerk des Krankenhauses herzustellen. Diese ermöglicht einerseits die Weiterleitung von Aufträgen und die Bereitstellung von Bildern und erfüllt andererseits die Anforderungen der ärztlichen Schweigepflicht.
Dr. Wackerow ist mit seiner PACS-Lösung sehr zufrieden und hat im täglichen Gebrauch kaum Probleme festgestellt. Kleine Probleme lassen sich leicht beheben, und in den wenigen Fällen, in denen er unseren Support in Anspruch nehmen musste, wurde ihm schnell eine Lösung angeboten.